Geboren in eine Künstlerfamilie in Polen, gab Michal Sobkowiak sein Fernsehdebüt in der Sendung Akademia Muzyczna im Alter von zehn Jahren als talentiertester junger Pianist. Er trat in bedeutenden Konzertsälen und bei Musikfestivals im In- und Ausland auf, darunter auch in der renommierten Nationalen Philharmonie in Warschau. Nach seinem Abschluss an der Chopin-Musikakademie (heute Fryderyk-Chopin-Universität für Musik) im Jahr 1998 setzte er sein postgraduales Studium am Konservatorium Zürich fort. Zu seinen ehemaligen Lehrern zählen Andrzej Jasiński, Jerzy Marchwiński, Teresa Manasterska und Gabriela Weiss.
1995 wurde er Preisträger beim Internationalen Franz-Liszt-Klavierwettbewerb in Warschau. 1996 erhielt er ein Stipendium der Fryderyk-Chopin-Gesellschaft (Warschau). 1997 trat er beim Europe Piano Forum in Berlin auf.
Neben seiner Karriere als klassischer Pianist ist Prof. Sobkowiak auch als Jazzpianist, Komponist und engagierter Pädagoge bekannt. Sein jüngstes Album Jazz Loves Chopin, das 2017 erschien, erreichte Platz 1 der Top 100 Album-Charts von e-onkyo music. 2018 spielte er die Rolle eines Pianisten im japanischen Film Hitsuji to Hagane no Mori. 2022 trat er mit dem Kanagawa Philharmonic Orchestra bei einem Benefizkonzert für die Ukraine auf. 2024 spielte er mit seiner Trio-Band „Trivergents“ beim Kawasaki Jazz Festival.
Derzeit ist er Professor am Fukushima College sowie Dozent an der Showa University ofMusic. Er ist Jurymitglied bei PTNA, dem Japan Piano Competition und dem International Chopin Piano Competition in ASIA sowie Vorsitzender der Jury des European International Piano Concours in Japan. 2021 gründete er den Japan Jazz Pop Piano Competition, bei dem er ebenfalls als Juryvorsitzender fungiert.